
Durch Anklicken des Buttons „Anmelden" erklären Sie sich damit einverstanden, dass die Lebenshilfe Stuttgart Ihnen regelmäßig E-Mails zuschicken darf. Sie können sich jederzeit vom Newsletter abmelden.
Die Lebenshilfe Stuttgart e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der alleiniger Gesellschafter dreier gemeinnütziger GmbHs ist:
• Stuttgarter Werkstätten der Lebenshilfe GmbH
• Stuttgarter Wohnstätten der Lebenhilfe GmbH
• Pflege GmbH Lehi Stuttgart
Die GmbHs sind rechtlich voneinander unabhängige Gesellschaften. Die Klammer bilden die beiden Vorstände, die gleichzeitig die Geschäftsführung der GmbHs innehaben. So wird sichergestellt, dass im gesamten Unternehmen eine einheitliche Kultur gelebt wird. Jede GmbH hat ihrem operativen Geschäft entsprechend eine oder mehrere Fachbereiche. Die genaue Unternehmensstruktur sehen Sie im Organigramm.






Die inklusive Kindertagesstätte Am Wallgraben feierte 2024 ihr 10-jähriges Jubiläum. Im Juli fand eine Festwoche mit vielen besonderen Angeboten für die Kinder und die Eltern statt. Höhepunkt war das am 27.7. stattfindende Familienfest der Kita. Wir sind stolz darauf, dass sich das inklusive Konzept so gut bewährt. Die acht Plätze für Kinder mit Beeinträchtigung sind kontinuierlich belegt. Dadurch, dass jedes Kind jeden Tag kommen darf (eine zusätzliche Assistenz ist bei uns nicht notwendig), können wir den Eltern eine sehr hohe Verlässlichkeit bieten.
Mehr Infos über die Kita gibt es auf unserer Website: Inklusive Kita
Die inklusive Kindertagesstätte Am Wallgraben feierte 2024 ihr 10-jähriges Jubiläum. Im Juli fand eine Festwoche mit vielen besonderen Angeboten für die Kinder und die Eltern statt. Höhepunkt war das am 27.7. stattfindende Familienfest der Kita. Wir sind stolz darauf, dass sich das inklusive Konzept so gut bewährt. Die acht Plätze für Kinder mit Beeinträchtigung sind kontinuierlich belegt. Dadurch, dass jedes Kind jeden Tag kommen darf (eine zusätzliche Assistenz ist bei uns nicht notwendig), können wir den Eltern eine sehr hohe Verlässlichkeit bieten.
Mehr Infos über die Kita gibt es auf unserer Website: Inklusive Kita
Die Teilhabe am kulturellen Leben, an Erholung, Freizeit und Sport gehört wie die Teilhabe am Arbeitsleben zu den Rechten nach der UN-Behindertenrechtskonvention (Artikel 30 UN-BRK). Unser Teilhabe-Netzwerk hat sich zur Aufgabe gesetzt, diesen Anspruch erfüllbar zu machen. Die Angebote für Feierabend- und Wochenendgestaltung, Freizeit- und Reisemöglichkeiten nehmen Jahr für Jahr zu.
Die Palette ist bunt: Feierabend-Treffs, Kino-Besuche, Kreativangebote, Essen gehen, kochen, Besuch im Biergarten, Festivals besuchen, Wochenendausflüge, Reisen und einiges mehr stehen zur Auswahl. Also ganz gewöhnliche Freizeitaktivitäten, an Orten, wo alle anderen auch sind und Menschen mit und ohne Behinderung sich begegnen können. Das Teilhabe-Netzwerk organisiert auch Begleitungen für Einzelpersonen. Die ganze Vielfalt der Aktivitäten finden Sie in unserem Angebotsheft: Angebotshefte des Teilhabenetzwerkes
Und selbstverständlich ist die Beratung der Angehörigen eine wichtige Aufgabe: Welches Angebot ist das richtige, worauf ist zu achten und vor allem wie kann es bezahlt werden? Zur Beratung gehört auch die Unterstützung bei der Antragstellung von Kostenübernahmen.
Leider ist die Finanzierung des Teilhabe-Netzwerk nicht dauerhaft gesichert. Stadt und Land geben freiwillige Zuschüsse zu den Betriebskosten, diese decken aber nur einen Teil der Kosten ab. Die Pflegekassen übernehmen individuell einen weiteren Beitrag, die Teilnehmenden zahlen außerdem einen Eigenanteil. Trotzdem bleibt die finanzielle Situation sehr schwierig.
Sie möchten Menschen mit Behinderung helfen, diese wichtigen Angebote weiterhin nutzen zu können? Damit sie Selbstständigkeit erfahren, daran wachsen und sich entwickeln können und einfach Spaß mit anderen Menschen haben können? Dann freuen wir uns sehr über eine Spende für unser Teilhabe-Netzwerk: Jetzt spenden
Die große Aufgabe der Werkstätten ist es, Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben teilhaben zu lassen. Diese Teilhabe soll möglichst individuell auf die einzelne Person zugeschnitten sein und sie in ihrer Entwicklung fördern. Die berufliche Qualifizierung erfolgt Schritt für Schritt, um niemanden zu überfordern. Dafür braucht es „Werkzeuge“ für eine gute Planung.
2024 nahm sich eine Projektgruppe dieses Themas an und kreierte dazu ein ICF-basiertes Bewertungsinstrument. ICF steht für einen weltweiten Standard, der individuelle Einschränkungen beschreibt und daraus Maßnahmen ableitet. Mit diesem Werkzeug stellen wir sicher, dass die Teilhabe-Planung für jede Person strukturiert, standardisiert und fortlaufend stattfindet. Es hilft dabei, die Fähigkeiten einer Person übersichtlich festzuhalten, ihr Entwicklungspotential zu erkennen und passende Ziele und Maßnahmen zu entwickeln.
Alle Gruppenleitungen wurden entsprechend dafür geschult. Die neue Teilhabeplanung findet komplett am PC statt, kann einfach auf dem aktuellen Stand gehalten werden und bei einem Gruppenwechsel ist die Informationsübergabe unkompliziert möglich.
Nur mit vielfältigen Arbeitsaufträgen können wir den unterschiedlichen Fähigkeiten unserer Mitarbeitenden mit Behinderung Rechnung tragen. Neue technisierte Arbeitsplätze zum Beispiel mit Kameraprüfstationen und neue Aufträge im Bereich der Konfektionierung haben unser Portfolio erweitert. Mit einem weiteren digitalen Arbeitsplatz konnte die kaufmännische Assistentin entlastet werden. Ein Werkstattmitarbeitender gibt täglich Aufträge in das entsprechende Programm ein. Der Arbeitsplatz ist perfekt auf ihn zugeschnitten, da er ein ruhiges Arbeitsumfeld braucht und Zahlen liebt. In unserem Brücke-Beitrag „Moderne Arbeitsplätze“ lesen Sie mehr darüber: Brücke Ausgabe 2025-01
Herausfordernd ist es, eine Bandbreite von anspruchsvollen bis zu einfachsten Tätigkeiten anbieten zu können. Besonders letztere sind immer schwieriger zu akquirieren und es herrscht ein harter Preiskampf. Neue Auftraggebende müssen kontinuierlich gesucht werden. Wir freuen wir uns über die Kooperation mit der Firma Umverpackt. Sie bietet verschiedene Lebensmittel, zum Beispiel Müslimischungen, Nüsse, in Schraubgläsern an. Wir füllen die nachhaltigen Lebensmittel entsprechend ab und seit Dezember 2024 verkaufen wir auch ein Teil des Sortiments in unserem Bistro am Standort Vaihingen.
Betriebsintegrierte Arbeitsplätze, also Arbeitsplätze in Unternehmen und Behörden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, die von uns begleitet werden, sind ein fester Bestandteil unseres Angebots geworden. Etwa 18 Personen wurden 2024 von unseren beiden Jobcoachs dabei unterstützt, außerhalb der Werkstätten arbeiten zu können. Es ist sehr erfreulich, dass mittlerweile Firmen aktiv bei uns nach geeigneten Personen anfragen.
Zum gesetzlichen Auftrag der Werkstätten gehört auch die Weiterentwicklung der Persönlichkeit der Menschen mit Behinderung WVO §5 Abs 3). Wie das geht? Mit Qualifizierungsmaßnahmen, Fortbildungen und Exkursionen.
2024 fand zum Beispiel wieder der Kurs „Vorbereitung auf den ersten Arbeitsmarkt“ statt, mit dem sich Interessierte mit den Anforderungen und Erwartungen an einen betriebsintegrierten Arbeitsplatz auseinandersetzen können. Durch Kooperationen mit Firmen wie Bosch oder Allianz Technology können wir das Angebot an Schulungen erweitern. Deren Mitarbeiter:innen bieten im Rahmen von Führungskräfteentwicklung oder Social Days Schulungen bei uns an, zum Beispiel Umgang mit dem Smartphone oder Umgang mit Geld.
Ein immer wichtiger werdendes Thema ist der Ruhestand, da auch bei uns der demografische Wandel deutlich ist. Immer mehr Werkstattmitarbeitende mit Behinderung gehen in Rente. Das will vorbereitet sein. Deshalb bieten wir regelmäßig Ruhestandsvorbereitungsseminare in Kooperation mit dem Treffpunkt50plus an.
Am 18.07.2024 fand am Standort Vaihingen ein Tag der offenen Tür statt. Die Gäste konnten die Gruppen besuchen und ihnen bei der Arbeit über die Schulter schauen. Der jährlich stattfindende gemeinsame Nikolauseinkauf ist ein Highlight. Die Mitarbeitenden mit Behinderung bekommen von der Stiftung Lebenshilfe Stuttgart einen Gutschein über 50 Euro, für viele die einzige Gelegenheit, sich einen Wunsch zu erfüllen. „Nebenbei“ wird gelernt, sich in einem Kaufhaus zurecht zu finden, eine Wahl zu treffen, den Geldwert einzuschätzen und selbstständig zu bezahlen.
Mittlerweile haben 18% unser Wohnkunden und Wohnkundinnen den Ruhestand erreicht. Aufgrund ihres Alters und/oder veränderten Bedarfen für ihre Betreuung, sind sie verrentet worden und brauchen nun geeignete tagesstrukturierende Angebote vor Ort in den Wohnstätten. Diese Angebote der Tagesstruktur sind derzeit der am stärksten wachsende Bereich in den Wohnstätten. Aufgrund der bestehenden Altersstruktur in Werkstätten und Wohngemeinschaften - Stichwort „demografischer Wandel“ - werden wir diese Angebote auch zukünftig weiter ausbauen müssen.
Umso wichtiger ist es, dass der Kostenträger diese Entwicklung anerkannt hat. Bei den Verhandlungen im Bereich der Tagesstruktur wurde eine Erhöhung der Entgelte für die Tagesangebote erreicht, was eine bessere Annäherung an die tatsächlichen Kosten ermöglicht. Zum ersten Mal wurden außerdem alle Altersgruppen mit einbezogen. So können alle unabhängig von ihrem biologischen Alter Zugang zu diesem Angebot bekommen, falls es individuell notwendig ist.
Denn Menschen mit einer geistigen Behinderung erleben häufig einen vorzeitigen Abbau ihrer Fähigkeiten und müssen dann schon vor dem Erreichen des offiziellen Rentenalters in die Tagessbetreuung wechseln. Es wird hier immer wichtiger, möglichst individuelle Angebote zu schaffen, um den unterschiedlichen Lebenssituationen gerecht zu werden. Jeder Mensch hat auch in dieser Lebensphase seine ganz eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse, diesen wollen wir immer besser gerecht werden.
In unserem Blogbeitrag „Endlich in Rente“ bekommen Sie einen Eindruck vom vielfältigen Angebot in unserer Seniorenbetreuung
Auch das Jahr 2024 war stark von den Veränderungen durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) geprägt. Für jeden Wohnkunden und jede Wohnkundin mussten alle Leistungsbescheide auf das neue System umgestellt werden. Im Anschluss ging es darum, die neue Systematik in der Praxis umzusetzen
Dazu wurde das gesamte Dokumentationssystem digitalisiert. Ziel war es, eine Lösung zu entwickeln, die fachlich passend, und gleichzeitig schnell und einfach zu handhaben ist. Im Rahmen eines Projektes, das alle Wohngemeinschaften betrifft, wurde diese Lösung gemeinsam mit einer Softwarefirma entwickelt, an unsere Bedürfnisse angepasst und nach und nach an allen Standorten eingeführt.
Zum Jahresende 2024 waren die verfügbaren Plätze in den Wohnangeboten nahezu voll belegt. Nach wie vor gibt es viele weitere Anfragen, die wir leider nicht immer zeitnah erfüllen können.
Zum Jahresende 2024 waren die verfügbaren Plätze in den Wohnangebote nahezu voll belegt. Nach wie vor gibt es viele weitere Anfragen, die wir leider nicht immer zeitnah erfüllen können.
Trotz der zunehmend herausfordernden Rahmenbedingungen hat sich das Leben in den Häusern und Wohnungen positiv weiterentwickelt. Dank der umgesetzten Personenzentrierung können immer wieder individuelle Lösungen gefunden werden. Das Modell der trägergestützten, ambulant betreuten Wohngemeinschaften ermöglicht ein breites Spektrum an Assistenz- und Betreuungsangeboten. So können wir viel besser auf die einzelnen Bedürfnisse eingehen. Besonders die enge Zusammenarbeit mit dem Pflegebereich (lehi-mobil) stellt für viele unserer älteren Klienten eine deutliche Verbesserung dar.
Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, intensivieren wir schon seit einigen Jahren in die Ausbildung zur Heilerziehungspflege. Strukturen und Standards für eine qualitativ hochwertige Begleitung der Azubis haben sich etabliert und werden mittlerweile auch von anderen Fachbereichen im Unternehmen übernommen. Leider ist die Nachfrage nach Ausbildungen im sozialen Bereich insgesamt rückläufig. Der Übergang der geburtenstarken Jahrgänge in die Rente und der geringe Nachwuchs aus den jüngeren Generationen machen uns besorgt.
Die Pflege GmbH Lehi Stuttgart betreibt den ambulanten Pflegedienst Lehi-mobil. Dieser erbringt Dienstleistungen im pflegerischen, medizinischen und hauswirtschaftlichen Bereich und unterstützt vor allem in den Wohngemeinschaften. Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Beratung externen Kundinnen und Kunden nach § 37 Abs.3 SGB XI.
Wir nutzen die Spenden auch, um gezielt Unternehmungen und Ausflüge anbieten zu können oder Anschaffungen zu tätigen, die sonst nicht möglich sind. Sei das ein Ausflug der Seniorengruppe in die Wilhelma oder Gartenmöbel für eine Wohngemeinschaft.
Möchten auch Sie Menschen mit Behinderung unterstützen? Dann helfen Sie uns mit einer Spende, entweder für ein Wunschprojekt oder für das große Ganze. Hier kommen Sie zu unserem Spendenportal: Jetzt spenden
























Unsere Angebote sind anerkannte Unterstützungsangebote im Alltag, das heißt, dass Sie unsere Angebote zum Teil aus Mitteln der Pflegeversicherung finanzieren können. Voraussetzung ist dabei ein Pflegegrad. Die Leistungen müssen Sie bei der Pflegekasse beantragen.
Wenn Sie die Angebote über die Pflegekasse bezahlen möchten, kreuzen Sie das bitte im Anmeldeformular an, damit wir die Rechnung entsprechend erstellen können.
Gesamtbetrag aus Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI) und Kurzzeitpflege (§ 42 a SGB XI) ab Pflegegrad 2
Laufzeit: Ein Kalenderjahr
(Januar bis Dezember)
Betrag: 3.539 € im Kalenderjahr
Antrag: Muss von Ihnen selbst jedes Jahr neu bei der Pflegekasse beantragt werden.
Entlastungsbetrag (§ 45 b SGB XI) ab Pflegegrad 1
Laufzeit: 12 Monate
(Januar bis Dezember)
(Der Restbetrag kann bis Ende Juni des Folgejahres ausgegeben werden)
Betrag: 131 € pro Monat (Anspruch für 12 Monate: 1.572 €)
Antrag: Automatischer Anspruch, sobald Pflegegrad vorliegt.
Bei Nutzung aller Möglichkeiten haben Sie pro Jahr folgenden Betrag zur Verfügung:
(
3.539 €
+
1.572 €
) = 5.111 €