Lachender Mensch mit Behinderung
Lachender Mensch mit Behinderung

Lebenshilfe Stuttgart e.V.

Die Lebenshilfe Stuttgart e.V. ist ein modernes soziales Dienstleistungsunternehmen. Seit mehr als 50 Jahren arbeiten wir für Menschen mit einer Behinderung und ihre Angehörigen.

Geschichte

Als die Ortsvereinigung Lebenshilfe Stuttgart e.V. am 21.05.1960 gegründet wurde, galten Menschen mit Behinderung noch als lebensunwert und als eine Belastung für die Gesellschaft.

Die Gründung des Vereins war dementsprechend ein Hoffnungsschimmer für die Eltern von Kindern mit Behinderung.

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Am Anfang war nichts

1960 gab es so gut wie keine Angebote für Menschen mit Behinderung. Man hielt sie für „bildungsunfähig“ und erlaubte ihnen nicht, eine Schule zu besuchen. Besondere Kindergärten oder gar Frühförderung gab es nicht. Wer Glück hatte, konnte sein Kind in einen „normalen“ Kindergarten schicken, doch spätestens ab dem Schulalter musste es zu Hause bleiben. Behinderte Kinder waren vom Schulbesuch ausgeschlossen. Für Jugendliche und Erwachsene gab es keine Beschäftigung. Weder Werkstätten noch Wohnheime waren in Stuttgart zu finden. Die einzigen Einrichtungen waren Anstalten weit außerhalb von Stuttgart, im Remstal und auf der schwäbischen Alb.

In vielen Köpfen herrschten noch die Vorstellungen, die die Nationalsozialisten dort eingepflanzt hatten: Behinderte galten als lebensunwert, unnütze Esser und Belastung für die Gesellschaft. Eltern, die ein Kind mit einer Behinderung hatten, schämten sich dafür, hatten Schuldgefühle und oft versteckten sie es.

 

Ein Hoffnungsschimmer

Die Gründung des Vereins war dementsprechend ein Hoffnungsschimmer für die Eltern. Endlich gab es Menschen, die das Potential in ihren Kindern sahen, die es für möglich hielten, dass auch sie sich weiterentwickeln können. Man lernte andere betroffene Eltern kennen und konnte sich austauschen. Alle packten mit an, um die längst überfälligen Lern- und Betreuungsorte zu schaffen.

Vom Hort zu Werk- und Wohnstätten

Die erste Einrichtung, die der Verein initiierte, war eine Art Hort für Kinder im Kindergarten- und Schulalter. Dessen Trägerschaft übernahm sehr schnell die Stadt und der Verein konnte sein Hauptaugenmerk damit auf die Betreuung von Jugendlichen und Erwachsenen legen. Nach und nach richtete er Arbeitsplätze in beschützenden Werkstätten und Wohnplätze in Wohngemeinschaften ein. Aus den ersten acht Betreuungsplätzen in einer Baracke in Stuttgart-Rohr sind heute rund 400 Arbeitsplätze in den Stuttgarter Werkstätten geworden. Aus den bescheidenen Anfängen wurde ein modernes soziales Dienstleistungsunternehmen mit einem großen Portfolio an Angeboten.

Sie möchten mehr wissen

Titelbild ChronikDann lesen Sie unsere kurzweilige Chronik „Geschichte und Geschichten der Lebenshilfe Stuttgart e.V.
Hardcover, 224 Seiten, farbig bebildert.
Sie kostet 14,90 Euro zzgl. 2,50 Euro Versand.

Sie können die Chronik in unseren beiden Bistros erhalten oder in der Geschäftsstelle bestellen unter: verein@lebenshilfe-stuttgart.de.

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Am Anfang war nichts

1960 gab es so gut wie keine Angebote für Menschen mit Behinderung. Man hielt sie für „bildungsunfähig“ und erlaubte ihnen nicht, eine Schule zu besuchen. Besondere Kindergärten oder gar Frühförderung gab es nicht. Wer Glück hatte, konnte sein Kind in einen „normalen“ Kindergarten schicken, doch spätestens ab dem Schulalter musste es zu Hause bleiben. Behinderte Kinder waren vom Schulbesuch ausgeschlossen. Für Jugendliche und Erwachsene gab es keine Beschäftigung. Weder Werkstätten noch Wohnheime waren in Stuttgart zu finden. Die einzigen Einrichtungen waren Anstalten weit außerhalb von Stuttgart, im Remstal und auf der schwäbischen Alb.

In vielen Köpfen herrschten noch die Vorstellungen, die die Nationalsozialisten dort eingepflanzt hatten: Behinderte galten als lebensunwert, unnütze Esser und Belastung für die Gesellschaft. Eltern, die ein Kind mit einer Behinderung hatten, schämten sich dafür, hatten Schuldgefühle und oft versteckten sie es.

 

Ein Hoffnungsschimmer

Die Gründung des Vereins war dementsprechend ein Hoffnungsschimmer für die Eltern. Endlich gab es Menschen, die das Potential in ihren Kindern sahen, die es für möglich hielten, dass auch sie sich weiterentwickeln können. Man lernte andere betroffene Eltern kennen und konnte sich austauschen. Alle packten mit an, um die längst überfälligen Lern- und Betreuungsorte zu schaffen.

Vom Hort zu Werk- und Wohnstätten

Die erste Einrichtung, die der Verein initiierte, war eine Art Hort für Kinder im Kindergarten- und Schulalter. Dessen Trägerschaft übernahm sehr schnell die Stadt und der Verein konnte sein Hauptaugenmerk damit auf die Betreuung von Jugendlichen und Erwachsenen legen. Nach und nach richtete er Arbeitsplätze in beschützenden Werkstätten und Wohnplätze in Wohngemeinschaften ein. Aus den ersten acht Betreuungsplätzen in einer Baracke in Stuttgart-Rohr sind heute rund 400 Arbeitsplätze in den Stuttgarter Werkstätten geworden. Aus den bescheidenen Anfängen wurde ein modernes soziales Dienstleistungsunternehmen mit einem großen Portfolio an Angeboten.

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Hardcover, 224 Seiten, farbig bebildert.
Sie kostet 14,90 Euro zzgl. 2,50 Euro Versand.

Sie können die Chronik in unseren beiden Bistros erhalten oder in der Geschäftsstelle bestellen unter: verein@lebenshilfe-stuttgart.de.

Ehremamtliches Engagement

Freiwilliges Engagement

Wir freuen uns über die freiwillige Mitarbeit engagierter Menschen. Bei uns kann jede und jeder mithelfen. Egal ob mit viel oder wenig Zeit.

Mit einem Engagement bei uns lernen Sie außergewöhnlich Menschen kennen, machen Sie spannende Erfahrungen und erleben einen neuen Blick auf das Leben.

Wir haben eine ganze Reihe an interessanten Aufgaben in den Bereichen Freizeit, Arbeit und Wohnen.

  • Begleitung bei Theater- oder Kinobesuchen oder einem Stadtbummel
  • Kurs anbieten, wie Lesen und Schreiben, Sport oder EDV-Kentnisse
  • Gemeinsam spielen, basteln und miteinander Spaß haben
  • Erlebnisreiche Ferienangebote für Kinder und Jugendliche gestalten
  • Bei Festen und Veranstaltungen unterstützen
Kontakt


Carolin Götz
Telefon: 0711 89 69 08-44
E-Mail: freiwillig@lebenshilfe-stuttgart.de

Corporate Social Responsibility

Viele Firmen und Betriebe sehen sich in einer Verantwortung für die Gemeinschaft. Sie engagieren sich sozial. Die Lebenshilfe Stuttgart braucht als gemeinnütziges Unternehmen diese Unterstützung.

Und so könnte das aussehen:

  • Sie verkaufen unsere Produkte in Ihrem Unternehmen.
  • Sie sammeln für uns Spenden, zum Beispiel im Rahmen eines Spendenlaufes.
  • Sie stellen uns Ihre Geschäftsräume als Ausstellungsfläche für unsere Kunst zur Verfügung.
  • Sie helfen uns tatkräftig bei Festen oder zum Beispiel Umbauarbeiten.
  • Sie stehen uns mit Ihrem Know-How zur Seite und beraten uns in Ihrem Fachgebiet.

Das können wir für Sie tun:

  • Gerne können Sie mit einem Team bei uns hospitieren. Das schafft einen neuen Blick auf das Leben und ist für Ihre Mitarbeitenden eine wertvolle Erfahrung!
  • Ihre Azubis arbeiten im Rahmen eines Praktikums bei uns mit, und machen dadurch wertvolle Erfahrungen.
Kontakt


Eva Schackmann
Telefon: 0711 32 097-126
E-Mail: schackmann@lebenshilfe-stuttgart.de

Mitglied werden

Die Lebenshilfe Stuttgart e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Unser Ziel ist es, Menschen mit einer Behinderung und ihre Angehörigen zu unterstützen.

Als Ortsverein gehören wir sowohl dem Landesverband Baden-Württemberg der Lebenshilfe als auch der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. an. Gemeinsam versuchen wir auf den entsprechenden Ebenen Einfluss auf die Politik zu nehmen.

Mit einer Mitgliedschaft in unserem Verein unterstützen Sie unsere Arbeit! Je größer die Zahl der Mitglieder, umso gewichtiger der Einfluss eines Vereins in Politik und Gesellschaft.

Als Mitglied erhalten Sie regelmäßig und kostenlos unsere Vereinszeitschrift Brücke und die Lebenshilfe Zeitung der Bundesvereinigung.

Vorstand:
Reinhard Bratzel (Vorsitz)
Andreas Galts

Aufsichtsratsvorsitzender:
Wolfgang Mezger

weitere Aufsichtsratsmitglieder:
Christa Bauer
Hans-Christoph Derndinger
Claudia Friedrich
Andrea Heider
Matthias Huber
Martin Rith

Sexualpädagogik der Lebenshilfe Stuttgart

Sexualpädagogik

Menschen mit Behinderung und Sexualität – das war lange ein Tabuthema.

Das hat sich allerdings geändert. Unser sexualpädagogisches Konzept können Sie hier kostenfrei herunterladen. 

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Menschen mit Behinderung wurde entweder abgesprochen, dass sie sexuelle Bedürfnisse haben oder andere Menschen unterstellten ihnen, dass sie mit Sexualität nicht richtig umgehen können.

Das Bedürfnis nach Sexualität und körperlicher Nähe ist unabhängig von einer geistigen Behinderung und sehr personenabhängig. Die Bandbreite ist hier genauso groß wie beim Rest der Bevölkerung.

Um Menschen mit Behinderung im Ausdrücken und Ausleben ihrer Bedürfnisse zu unterstützen, haben wir unsere Erkenntnisse in einem sexualpädagogischen Konzept zusammengefasst.

Dieses ist für alle Mitarbeitenden der Lebenshilfe Stuttgart verbindlich.

Die Konzeption soll Aufklärung und Erklärungen in einer Form ermöglichen, die von allen verstanden werden kann.  Sie soll alle Menschen innerhalb der Lebenshilfe Stuttgart unterstützen und klare Regeln erläutern – was in Ordnung ist und was nicht in Ordnung ist.

Kontakt
Sexualpädagoge
Frank Schwab
Telefon: 0711 89 69 08-43
E-Mail: reinfelder@lebenshilfe-stuttgart.de
Sexualpädagogin
Theresa Reinfelder
Telefon: 0711 89 69 08-51
E-Mail: teilhabe@lebenshilfe-stuttgart.de

Lebenshilfe Stuttgart

Ernsthaldenstraße 39
70565 Stuttgart-Vaihingen

Telefon: 0711 32 097-125
E-Mail: verein@lebenshilfe-stuttgart.de

Vorstandsvorsitzender
Reinhard Bratzel
Telefon: 0711 32 097-125
E-Mail: vorstand@lebenshilfe-stuttgart.de

Vorstand
Andreas Galts
Telefon: 0711 89 69 08-46
E-Mail: galts@lebenshilfe-stuttgart.de